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Wissenswertes zum Themenbereich
"Text und Sprache"

 
  

Stilistik und Pragmatik

 
Den Gebrauch von Sprache verbinden die Menschen mit entsprechenden Vorstellungen und Erwartungen, was die Angemessenheit von Sprache in bestimmten Situationen und für bestimmte Zwecke anbelangt. Fast jeder kann sprachliche Äußerungen, die „völlig daneben“ sind, als solche erkennen und versuchen, diese zu vermeiden. Sehr viel schwieriger wird dies aber in Grenzbereichen, wo es um sprachliche Nuancen geht.

Jeder Zweck, der hinter der Erstellung und Nutzung eines Textes steht, erfordert vom Autor die Berücksichtigung bestimmter Kriterien. Hierbei kann man sich in der Regel an Gegensatzpaaren orientieren, die sich auf verschiedene Ebenen des Textes beziehen und zwischen denen sich der Text „abspielt“, so z.B. sachlich / umgangssprachlich, darstellend / wertend, wissenschaftliche Sprache / Alltagssprache, komplexe Textstruktur / einfache Textstruktur, komplexe Satzstruktur / einfache Satzstruktur u.s.w. Die Kombinationsmöglichkeiten sind hierbei offensichtlich sehr vielfältig, und dementsprechend schwierig kann es im Einzelfall sein, den richtigen Ton zu treffen und somit den gewünschten Effekt beim Adressaten hervorzurufen.


 
 
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Textform und Textinhalt: Konzeption, Gliederung, Aufbau und Argumentation

 

Wie für die Stilistik gilt auch für das textliche Gesamtkonzept, d.h. für den Inhalt eines Textes in Verbindung mit seiner Form, das Kriterium der Angemessenheit. Allerdings kommen nun zu diesem eher „weichen“ Faktor noch weitere, „harte“ Faktoren hinzu, die die Qualität eines Textes wesentlich bestimmen. Das Gesamtkonzept des Textes muss schlüssig sein. Daraus muss eine logische übergeordnete Gliederung abgeleitet werden, welche wiederum einen sinnvollen Aufbau und stringente Strukturen der Untereinheiten des Textes nach sich ziehen sollte. Zudem muss sich der gesamte Text durch eine logische, stimmige Argumentation sowie ein klares, eindeutiges Verständnis inhaltlicher Zusammenhänge auszeichnen.

Viele Texte lassen bei etwas genauerer Betrachtung erkennen, dass sie nicht nur ungenaue oder ungelenke Formulierungen enthalten, sondern auch hinsichtlich Argumentation und Strukturierung der Inhalte Defizite aufweisen. Dem Schreiber des Textes fallen allerdings solche Unzulänglichkeiten gar nicht auf. Sie oder er beschäftigt sich tagtäglich mit dem betreffenden Thema, diskutiert darüber mit Kollegen oder Geschäftspartnern, in Besprechungen, telefonisch oder über e-Mail. Heißt es dann, die Thematik für den Internetauftritt des Unternehmens oder für einen längeren, ausformulierten Projektbericht schriftlich darzulegen, so besteht häufig das Problem, das gedanklich vorliegende, weitgehend unstrukturierte Wissen geordnet und objektiv nachvollziehbar niederzuschreiben. Eine notwendige Reflektion der Inhalte findet oft nicht in ausreichendem Maße statt, zumeist aus Zeitgründen, aber auch aus der Tatsache heraus, dass die Sensibilität für die Korrektheit und Angemessenheit selbstverfasster Texte sowieso nicht sehr hoch ist und im Verlauf des Schreibens weiter abnimmt. Professionelle Texter bedienen sich Methoden, genau dieses Manko bei sich selbst weitgehend auszuschalten.

Wie wird nun bei der Textoptimierung vorgegangen? In der Regel bewegt man sich vom Allgemeinen zum Speziellen; das heißt, man macht sich zunächst die grundlegende Zielsetzung des Textes bewusst, überprüft daraufhin seine Grobeinteilung (also z.B. die Kapitelabfolge und die Kapitelebenen), sieht sich dann den Aufbau und die Struktur der einzelnen Kapitel oder sonstiger Unterteilungen an, kontrolliert die Argumentationsmuster und analysiert schließlich die Relevanz und Aussagefähigkeit bis hinunter zum einzelnen Satz bzw. Wort. Dabei gilt dieses Analyseschema gleichermaßen für kurze, prägnante Texte (z.B. Kurzdarstellungen von Unternehmen, Produktblätter oder Flyer) wie für umfangreiche Abhandlungen (z.B. akademische Arbeiten oder Studien), die ihre eigene Vorgehensweise explizit entwickeln und sich in ihrem weiteren Verlauf auch daran halten müssen.

Viele verbesserungswürdige Texte müssen nicht von Grund auf neu geschrieben werden. Sie enthalten ja zumeist schon die notwendigsten Informationen, die allerdings häufig noch nicht in einem ausreichend nachvollziehbaren Zusammenhang dargestellt sind. In diesen Fällen genügt – unter Einbeziehung stilistischer und sprachlicher Modifikationen – oft schon eine gar nicht einmal so umfassende Umstellung der vorhandenen Textfragmente, um einen Text auf eine deutlich höhere Qualitätsstufe zu heben. Einzelne Kapitel werden daraufhin überprüft, ob sie tatsächlich auch das beinhalten, was in der entsprechenden Kapitelüberschrift angekündigt wurde, und ungünstig platzierte Textelemente werden an passendere Stellen gesetzt. Dann werden noch Verbindungssätze zwischen einzelnen Absätzen und Überleitungen von einem Kapitel zum nächsten abgeändert bzw. neu formuliert, Kernaussagen stärker hervorgehoben, verzichtbare Wiederholungen entfernt, Wichtiges und weniger Wichtiges entsprechend gewichtet – und schon hat der Text eine gänzlich andere Qualität, ohne dass wirklich elementare Veränderungen an der eigentlichen Substanz des Textes vorgenommen wurden.

Der Textoptimierer muss dabei kein Experte in der den Text betreffenden Thematik sein. Es ist sogar in vielen Fällen von Vorteil, einen Text von einem Generalisten überarbeiten zu lassen, da dieser unvoreingenommener an den Text herangeht, nicht ausreichend beleuchtete Zusammenhänge leichter identifiziert und mit seinen Alternativvorschlägen eine Sache oft besser auf den Punkt bringt. Bleiben dennoch Unklarheiten bestehen, so geht der Optimierer die entsprechenden Stellen noch einmal mit dem Autor durch, bis der Text schließlich die gewünschte Qualitätsstufe erreicht hat.


 
 
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Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung, Satzbau, Wortstellung

 
Während man in Fragen des Stils, der Form und des Inhalts von Texten durchaus unterschiedlicher Meinung sein kann, was denn nun als angemessen und korrekt anzusehen ist, so gilt dies in sehr viel geringerem Maße für Fragen der Grammatik und der Rechtschreibung (wenn auch im Zuge der Rechtschreibreform viele Muss- in Kann-Bestimmungen überführt worden sind). In Texten, die für wichtige geschäftliche oder persönliche Zwecke eingesetzt werden, sollten nicht nur keine grammatikalischen und orthographischen Fehler vorkommen, es sollten eigentlich auch keine sprachlichen Ungelenkigkeiten und Umständlichkeiten enthalten sein. Einwandfreie sprachliche Darstellungen werden im professionellen Bereich erwartet, und wer mit Rechtschreibfehlern gespickte Internet-Texte, Produktblätter oder Präsentationsunterlagen in Umlauf bringt, sollte immer damit rechnen, dass dies bei Kunden, Geschäftspartnern oder Behörden einen schlechten Eindruck und ein Gefühl der Voreingenommenheit auslösen kann, sinngemäß etwa derart: „Wenn die nicht mal ordentliche Texte auf ihre Website kriegen, wie wollen die dann ...?“ u.s.w.
 
 
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Übersetzung

 
Vor allem das Phänomen der Globalisierung der Geschäftsbeziehungen hat es mit sich gebracht, dass immer mehr Dokumente auch in Fremdsprachen angefertigt werden müssen, meistens in Englisch. Auf der anderen Seite müssen sich Firmen immer häufiger mit Dokumenten befassen, die ihnen in einer Fremdsprache übermittelt worden sind, auch hier meistens in Englisch. Für informelle Texte wie e-Mails genügt im Normalfall das Englisch-Basiswissen, das viele von uns während der Schulzeit oder dem Studium erworben haben. Wer aber kein englischer Muttersprachler ist und diese Sprache auch nicht im Rahmen eines Anglistik-Studiums oder während längerer Auslandsaufenthalte erlernt hat, der weiß, dass die Grenzen beim Übersetzen sehr schnell erreicht sind, wenn es z.B. darum geht, das eigene Unternehmensprofil in Form einer Broschüre oder im Internet auch in Englisch verfügbar zu machen oder den englischsprachigen Bericht eines Projektpartners in einen deutschen Text einzugliedern, ohne dass wichtige Informationen verloren gehen oder Sinnverdrehungen stattfinden.

Das entscheidende Kriterium einer Übersetzung ist immer die Zielsprache, nicht die Ausgangssprache. Ein Übersetzer muss deshalb grundsätzlich die Fähigkeit besitzen, aus einem sprachlich und stilistisch nicht perfekten oder gar schlechten Text eine gute Übersetzung zu generieren. Wesentliche Kriterien sind hierbei u.a. die korrekte Übersetzung von Wörtern und Begriffen, die Berücksichtigung stilistischer Merkmale des Ausgangstextes und deren zielsprachengerechte Umsetzung, sowie das Bemühen, den Sinn der Formulierungen des Ausgangstextes so authentisch wie möglich in der Übersetzung wiederzugeben. Ein übersetzter Text sollte demnach nie als Übersetzung in Erscheinung treten, sondern immer die Qualität besitzen, wie ein Originaltext zu wirken.


 
 
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